• „Viele Fragen sind wichtiger als ihre Antworten.”

    Andreas Bechstein (*1984), Gelegenheitsaphoristiker
  • „Wer nicht fragen kann, darf keine Antworten verlangen.”

    Lisz Hirn (*1984), österreichische Philosophin und Künstlerin
  • „Manchmal ist die richtige Frage das bessere Argument.”

    Rainer Karius, deutscher Management- und Verkaufstrainer
  • „Manchmal enthält die Frage mehr Informationen als die Antwort.”

    Danil (Milrud) Rudy (*1926), russischer Ökonom und Aphoristiker
  • „Es sind die Fragen, die den Antworten die Türen öffnen!”

    Gudrun Zydek (*1944), deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Aphoristikerin
  • „Es gibt Fragen, die Antworten sind.”

    Otto Weiss (1849 - 1915), Wiener Musiker und Feuilletonist
  • „Fragen sollte nur, wer die Antwort auch wirklich hören will.”

    Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker
  • „Die besten Fragen haben mehr als eine Antwort.”

    Jüdisches Sprichwort
  • „Dem guten Frager ist schon halb geantwortet.”

    Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
  • „Klug zu fragen, ist schwieriger, als klug zu antworten.”

    Aus Persien
  • „Das Wichtigste ist, daß man nicht aufhört zu fragen.”

    Albert Einstein (1879 - 1955), deutsch-US-amerikanischer Physiker, 1921 Nobelpreis für Physik
  • „Die Qualität der Fragen, die du dir selbst stellst, entscheidet über die Qualität des Lebens, das du führst.”

    Jürgen Höller (*1963), deutscher Unternehmensberater und Motivationstrainer
  • „Wer Fragen stellt verändert die Welt.”

    Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz
  • „Antworten haben viele, gute Fragen nur wenige.”

    Alfred Selacher (*1945), Schweizer Lebenskünstler
  • „Eine einzige Frage kann mehr Zunder enthalten als tausend Antworten.”

  • „Es ist nicht immer die Antwort, die aufklärt - viel öfter ist es die Frage!”

    Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto
  • „Frag! Es gibt weniger dumme Fragen als dumme Antworten.”

    Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner
  • „Manchmal ist es erforderlich nicht Antworten auf die Fragen zu geben, sondern Fragen auf die Antworten zu stellen...”

    Stefan Radulian (*1979), österreichischer Student, Aphoristiker und »verträumter Realist«
  • „Wenn du eine weise Antwort willst, musst du vernünftig fragen.”

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
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TEIL IV: Vegan leben & Sport machen – kann das funktionieren?

06. April 2016 · Kommentieren

Um es gleich vorwegzunehmen: klar kann das funktionieren. Allerdings erfordert der Verzicht auf tierische Inhaltsstoffe mehr Disziplin und Kreativität beim Einkaufen und Kochen. Hans Braun, Ernährungswissenschaftler an der Kölner Uni rät deshalb: Wichtig ist vor allem, auf die Signale des Körpers zu hören“ und regelmäßig seinen Immunstatus und die Blutwerte zu checken. Neben kritischen Stimmen von Ernährungswissenschaftlern, die vor Nährstoffmangel warnen, gibt es immer mehr Befürworter der veganen Lebensweise. Zum Beispiel Sportwissenschaftler Christian Kolodziej, Fitness- und Konditionstrainer von Eintracht Frankfurt. Seine Meinung zum Thema: „Führende Universitäten empfehlen eine pflanzliche Ernährung und raten nicht umsonst von Milchprodukten ab, die für den Säure-Basen-Haushalt schädlich sind. Dieser Trend basiert also auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und stellt keine Esoterik dar“.

Grün macht stark?!

Vegan leben & Sport machen: Spinat
Vegan leben & Sport machen: Spinat

Kennst Du Popeye noch? Die Comicfigur, deren Muskeln nach dem Genuss einer Dose Spinat sofort eindrucksvoll anschwollen? Der starke Seemann galt lange Jahre,
genauer gesagt seit 1929, als leuchtendes Vorbild für den positiven Effekt von Grünfutter. Natürlich wissen wir heute, dass er seine übermenschlichen Kräfte auf keinen Fall, wie uns unsere Eltern und Großeltern weismachen wollten, dem Eisengehalt der polarisierenden Blätter verdankt. Die enthalten mit 2,6 mg/ 100 g sogar ziemlich wenig Eisen. Die Popeye-Version 2016 würde eher auf Linsen setzen. Deren Eisengehalt liegt nämlich bei immerhin 8 mg/100 g und ist somit fast fünfmal so hoch wie bei einem Schweineschnitzel. Auch Haferflocken sind gute Eisenlieferanten. Ernährungswissenschaftler empfehlen allerdings, das wichtige Mineral mit Vitamin-C-haltigem Obst oder Gemüse zu kombinieren – also zum Beispiel Haferflocken-Müsli mit Orangensaft oder Vollkornbrot mit Paprika-Streifen – damit der Körper es auch verwerten kann.

Warum ist Eisen eigentlich so wichtig für Sportler?

Eisen ist nicht nur für den Energiehaushalt des Körpers ein absolutes Muss, stärkt das Immunsystem und kurbelt den Sauerstofftransport im Blut an. Auch für die Muskelarbeit ist es unentbehrlich. Vor allem Ausdauersport führt zu erhöhtem Eisenbedarf, denn durch Schwitzen und Muskelarbeit verliert der Körper Eisen, vor allem während intensiver Trainingsphasen.

Ganz schön fit, diese Veganer!

Über so typische Vorurteile wie „Veganer sind blass und schlapp, leiden unter Eisen- und Proteinmangel“ können vegane Leistungssportler nur lachen. Sie sind sogar sicher, dass sie dank der Ernährungsumstellung ihre Leistung enorm steigern konnten.

Marco, Spitzname „Toni“, Sailer (30), Stürmer beim SV Darmstadt, der durch die Umstellung auf vegane Kost fünf Kilo innerhalb von sechs Wochen verloren hat, sagt im Interview: “Dadurch wurde ich leistungsfähiger und weniger verletzungsanfällig. Früher hatte ich gelegentlich muskuläre Probleme, jetzt gar nicht mehr, ich fühl mich vitaler, fitter“.

Der kanadische Ironman-Triathlet Brendan Brazier (41) ist ebenfalls seit 22 Jahren überzeugter Veganer. Als er seine Ernährung Anfang der 90er Jahre umstellte, war er überrascht, dass er innerhalb kürzester Zeit viel mehr Energie hatte und sich trotz anstrengendem Training schneller erholte als bisher und plötzlich nachts schlafen konnte wie ein Baby.

Braziers Fazit: „Der Körper kann pflanzliche Nahrung viel leichter verdauen“.

Deren einfache Kohlenhydrate müssen nämlich nicht erst in Zucker umgewandelt werden, damit unsere Muskeln ihre Energie nutzen können. Statt auf Fleisch, Fisch und Milchprodukten, die seiner Meinung nach sogar Entzündungen fördern, setzt Brazier seitdem auf leicht verdauliche Lebensmittel wie Amaranth, Quinoa, Buchweizen und Wildreis, ballaststoffreiches Gemüse, am liebsten roh oder schonend gegart und Obst.

Seine vegane „Thrive“-Diät hat übrigens Hollywoodstar Hugh Jackman zum sexy-muskulösen Wolverine-Körper verholfen. Zum Dank dafür hat Jackman ein persönliches Vorwort zu Braziers Buch („Vegan in Topform“, Unimedica – Narayana Verlag) geschrieben.

Leistungsfähig ohne tierische Produkte

Für’s Training mit Wow-Effekt braucht der Körper einen ausgewogenen Mix aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Wobei der Fokus ganz klar auf Kohlehydraten, z.B. aus Getreide, Reis, Kartoffeln, liegen sollte, die unentbehrlich sind für Ausdauer- und Kraftsport.

Aber auch Obst und Gemüse versorgen den Körper mit vielen Kohlenhydraten – zusätzlich auch noch mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen und wirken dank sekundären Pflanzenstoffen entzündungshemmend und blutdruckregulierend.

Protein, wie Eiweiß auch genannt wird, ist der Grundbaustein des menschlichen Körpers. Muskeln, Haut, Haare, Organe und Blut und unterstützt den Muskelaufbau. Zu den pflanzlichen Protein-Stars gehören Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen und Linsen), Erd- Wal-, Cashew- und Haselnüsse, Mandeln, Amaranth, Buchweizen und Quinoa, Soja, Seitan und Tempeh. Vegane Hochleistungssportler setzen übrigens auf selbstgemachte Protein-Shakes, für die sie Seidentofu, Sojamilch, frisches Obst und etwas Chia-Samen mixen.

Gesundes Fett steckt zum Beispiel in Oliven- und Lein-Öl, Nüssen und Avocados.

Unentbehrlich für Sportfans

Knochen- und Muskelstärkendes Kalzium, das in Milchprodukten steckt, lässt sich durch Sojadrinks, Rucola, Brokkoli, Fenchel und Kiwi substituieren. Vitamin B 12, das für Zellwachstum, Konzentration und Regeneration verantwortlich ist, kommt in pflanzlichen Lebensmitteln nicht vor. Deshalb machen B12-Präparate durchaus Sinn (z.B. „Vitasprint B12“, Apotheke).

Für alle, die auf Nummer Sicher gehen wollen – es gibt Vitaminpräparate, die speziell für die Bedürfnisse von Veganern zusammengestellt sind ( z.B. „VEG 1“, über alles-vegetarisch.de).

Gesund naschen mit Wohlfühl-Wirkung

Datteln sind echte Kraftpakete und vor allem für Sportler eine echte Alternative zum Energieriegel. Sie sättigen schnell und stecken voller Energie. Ihre unterschiedlichen B-Vitamine beruhigen bei Stress und wirken blutdrucksenkend – ideal für Wettkampfsituationen. Außerdem enthalten die orientalischen Trockenfrüchte mehr Ballaststoffe als das faserreichste Vollkornbrot – perfekt, um die Verdauung zu unterstützen.

Lust auf mehr?

Wer gern noch mehr über die Kombi aus Sport & veganer Ernährung wissen möchte – unter www.bevegt.de verraten zwei Lauftrainer ihre veganen Lieblingsrezepte, und teilen ihre Erfahrungen zum Thema vegane Ernährung und Ausdauersport.

Auf www.peta.de/veganundsport geben Personal Trainer und Ernährungsberater Karl Ess, Moderatorin Katharina Kuhlmann, Arvid Beck (Bodybuilder) und Patrik Baboumian (dreimaliger Weltrekordler und stärkster Mann Deutschlands) Tipps zu Ernährung und zeigen Fit-Übungen.

Per Klick kann man sich dort unter der Rubrik Vegan & Sport die Broschüre „Sport und vegan – fit und gesund durchstarten“, mit Infos rund um die Ernährung für Sportler jedes Leistungsniveaus, herunterladen.

Veganer Pflege-Tipp mit Frische-Kick

Und weil echte Veganer konsequent sind, geht es nach dem Training auch in Sachen Kosmetik ohne tierische Inhaltsstoffe weiter – und zwar mit der veganen CD Dusche Morgenfrische Gurke & Wasserminze mit belebendem Duft, die ganz ohne Mineralöle, Silikone, Parabene, Farbstoffe und tierische Inhaltsstoffe auskommt. Hier erfahrt ihr mehr zur perfekten Erfrischung am Morgen:

 

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