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Love Matters: Diese Tropfen könnten in Zukunft Wasserflaschen aus Plastik ersetzen

29. August 2017 · Kommentieren

Die lustig aussehenden Kügelchen könnten das Ende der Verschmutzung des Ozeans durch Plastikflaschen bedeuten.

Das Ooho! ist eine „essbare Wasserflasche“, die aus völlig nachhaltiger Verpackung besteht.

Es wurde von dem Start-up Skipping Rocks Labs, das in London ansässig ist, entwickelt. Der biologisch abbaubare Behälter ist aus einer dünnen, flexiblen Folie hergestellt. Sie besteht aus Natriumalginat – einem natürlichen Derivat von Braunalgen – und Kalziumchlorid. Es kann entweder aufgerissen oder einfach gemeinsam mit dem Inhalt konsumiert werden. Im ersten Fall wird die Flüssigkeit aus der Folienverpackung getrunken.

Jede Kugel fasst jeweils 250 ml. Die Herstellungskosten belaufen sich nur auf ungefähr 2 Cent.

Skipping Rocks hat Ooho! bereits 2014 entwickelt und bemüht sich nun auf CrowdCube um die Finanzierung einer Fertigung in großen Stückzahlen.

Das Start-up produziert im Moment erst ca. 2000 Oohos! pro Tag. Aber schon im nächsten Jahr wollen sie beginnen, das Kügelchen auf Musikfestivals und Freiluftveranstaltungen zu vermarkten.

Seht euch das Video an, um zu sehen, wie Ooho! funktioniert:


Eine Milliarde Plastikbehälter gelangen jährlich in den Ozean. Skipping Rocks hofft, dass das Ooho! die neue, billigere Alternative zur bequemen Plastikverpackung sein wird.

„Ich denke das Problem mit Nachhaltigkeit und dem umweltbewussten Verhalten ist, dass dem Konsumenten das eigene Erleben verwehrt wird“, teilte Sean Coary, ein Experte für Verbraucherverhalten von der St. Joseph Universität, dem The Christian Science Monitor mit.

„Wenn ihr eine Plastikflasche kauft, die aus 30 Prozent weniger Plastik besteht, fühlt ihr den eigenen Beitrag zu einer umweltbewussteren Gesellschaft nicht wirklich. Dagegen erinnert euch das „Essen“ eurer Wasserflasche tatsächlich daran. Es macht euch bewusst, dass dies ein Beitrag ist, nachhaltig und umweltbewusster zu sein. Das könnte einen weitaus positiveren Einfluss auf den Konsumenten haben.“

Im Original erschien dieser Artikel auf GoodNewsNetwork.

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