Unser Engagement gegen Tierversuche.

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Bereits seit 2011 setzt sich CD aktiv für die Förderung und Erforschung von alternativen Testmethoden zu Tierversuchen ein. Deshalb unterstützen wir die Stiftung SET ((Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen) www.stiftung-set.de
Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, neue Testmethoden zu entwickeln, um die Sicherheit von Rohstoffen und Produkten ohne Tierversuche zu gewährleisten. Dies kommt nicht nur CD zugute, sondern der gesamten Industrie, z.B. Kosmetik, Körperpflege, Arzneimittel, Lebensmittel sowie Putz- und Reinigungsmittel. 

Zum Thema Tierversuche und ihre Rolle für die Kosmetikindustrie sind folgende Fakten wichtig zu wissen: 
Seit 1998 verzichtet die deutsche Kosmetikindustrie freiwillig auf Tierversuche für kosmetische Fertigprodukte. Seit September 2004 sind diese auch EU-weit verboten. Dieses Gesetz verhinderte allerdings nur, dass Fertigprodukte an Tieren getestet werden dürfen. Es schloss hingegen nicht aus, dass einzelne Rohstoffe immer noch bei Tierversuchen auf ihre Sicherheit geprüft wurden. 

Da alle Inhaltsstoffe, die nicht ausschließlich für Kosmetikprodukte verwendet werden, nach den chemikalienrechtlichen Vorgaben abgesichert sein müssen, kann jeder Stoff (auch Bio-Inhaltsstoffe!) irgendwann einmal im Tierversuch getestet worden sein, unabhängig davon, ob natürlichen oder synthetischen Ursprungs. Solche Tests können teilweise auch Jahrzehnte zurückliegen. Daher kann von keinem Kosmetikprodukt ohne zusätzliche Erklärung (nicht einmal von zertifizierter Naturkosmetik, wie z.B. BDIH-zertifizierten Produkten) behauptet werden, dass es zu „100% tierversuchsfrei“ ist. Marken und Produkte, die so etwas ausloben, sind nicht ganz ehrlich mit ihren Kunden. Im Gegensatz dazu möchten wir von CD ehrlich und transparent mit dieser Tatsache umgehen, denn wir können die Tests der Vergangenheit nicht ungeschehen machen. 

Mit dem Inkrafttreten der neuen Kosmetikverordnung Mitte 2013 wurde auch das Testen einzelner Rohstoffe für Kosmetikprodukte verboten, wenn die Produkte in der EU vertrieben werden. Deswegen ist es auch nicht (mehr) erlaubt, in der EU damit zu werben, dass ein Kosmetikprodukt nicht an Tieren getestet wurde. Da dies ohnehin gesetzlich verboten ist, ist die Aussage „nicht an Tieren getestet“ irreführend und somit verboten. „Nicht an Tieren getestet“ zu sein ist spätestens seit dem 11.7.2013 für Kosmetik eine Selbstverständlichkeit in der EU. 

Demgegenüber steht allerdings das seit 2009 europaweit gültige Gesetz mit dem Namen „Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals“ (Abk.: REACH). REACH besagt, dass alle existenten und neuen Inhaltsstoffe auf ihre Sicherheit überprüft und ggf. getestet werden müssen. Einige dieser Tests müssen an Tieren durchgeführt werden, weil es keine anerkannten Ersatztestmethoden gibt. An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass nur wenige Rohstoffe ausschließlich in Kosmetikprodukten eingesetzt werden. Die verwendeten Rohstoffe kommen vielmehr auch bzw. überwiegend in anderen Bereichen wie Arzneimitteln, Lebensmitteln, Farben oder Wasch- und Reinigungsprodukten zum Einsatz. Die Verbraucher haben einen Anspruch darauf, dass diese Produkte sicher sind. Die hierzu notwendigen Tests sind durch die einschlägige Gesetzgebung (z.B. Chemikaliengesetz, REACH) geregelt, und einige dieser Sicherheitsprüfungen können bis heute nur im Tierversuch durchgeführt werden. Es besteht also ein Widerspruch innerhalb der EU-Gesetzgebung zwischen dem Willen, Tierversuche zu unterbinden und der gleichzeitigen Forderung, REACH durchzusetzen. 

Die Haltung von CD zu diesem Thema: Der beste Beweis für die Sicherheit eines Stoffes ist, wenn er sich über einen langen Zeitraum hinweg als sicher erwiesen hat. Dies ist zum Beispiel bei der Avocado der Fall. Die Öle und Extrakte aus der Avocado-Frucht haben eine lange Geschichte, in der sie sich als unschädlich herausgestellt haben, sei es als Nahrungsmittel oder zur Hautpflege. Dementsprechend werden bei CD nur Rohstoffe verwendet, die sich über lange Zeit als sicher erwiesen haben. Aber aufgrund von REACH ist es auch hier nicht ausgeschlossen, dass selbst diese altbewährten Inhaltsstoffe mangels anerkannter alternativer Testverfahren an Tieren getestet wurden bzw. zukünftig nachträglich getestet werden müssen. 

An dieser Situation können wir nichts ändern, deswegen schaut CD lieber nach vorn und versucht – trotz der paradoxen EU-Gesetzgebung – die Situation für die Zukunft zu verbessern. Wir schreiben seit Jahren „CD engagiert sich gegen Tierversuche“ auf unsere Produktverpackungen, weil wir als Marke aktiv etwas gegen Tierversuche im Allgemeinen unternehmen. Dies wird auf folgende Weise erreicht: 

  1. CD verhält sich vollkommen gesetzeskonform, d.h. wir testen keine Fertigprodukte an Tieren und geben auch keine Tests für einzelne Rohstoffe in Auftrag. 
  2. CD setzt sich bereits seit 2011 für die Förderung und Erforschung von alternativen Testmethoden zu Tierversuchen ein. Aus diesem Grund unterstützt CD aktiv die gemeinnützige SET (Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen), um durch die Entwicklung von neuen Testmethoden neue Optionen für die Politik zu schaffen, die nicht nur CD zugutekommen, sondern der gesamten Industrie (u.a. Kosmetik, Körperpflege, Arzneimittel, Lebensmittel, Putz- und Reinigungsmittel). Auf diese Weise wird möglichst effektiv etwas gegen Tierversuche unternommen. 


Mehr Informationen über die Stiftung SET findest du unter 
www.stiftung-set.de
Noch mehr Inhalte zu Tierversuchen, SET und weiterführende Links zu Tierschutzorganisationen gibt es in der Rubrik Tierschutz unserer CD Markeninitiative hier

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