Häufige Fragen

Hier findest Du Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden.                                 

Seit über 60 Jahren steht CD für naturmilde Pflege und hautfreundliche Rezepturen, ganz im Sinne unseres Leitspruchs „An meine Haut lasse ich nur Wasser und CD“. Erfahre hier mehr zu unserem Reinheitsgebot®.

Das  CD Reinheitsgebot® ist die Grundlage allen Handels von CD (siehe dazu Frage 1). Der bewusste Verzicht auf bestimmte Inhaltsstoffe schont die Umwelt und trägt zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Natur bei. Konkret bedeutet dies, dass wir bestimmte Inhaltsstoffe, die der Umwelt potentiell schaden könnten, gar nicht erst einsetzen. So werden z.B. keine Silikone verwendet, da sie sich im Klärschlamm von Kläranlagen anreichern können. Weiterhin verzichten wir auf feste Kunststoffpartikel, die nur in speziellen Kläranlagen ausgefiltert werden können und wie Schwämme weitere Verschmutzungen anziehen. Das Reinheitsgebot® bedeutet auch, dass keinerlei tierische Inhaltsstoffe eingesetzt werden, d.h. diese Produkte sind faktisch vegan (siehe dazu Frage 3).

Ziel von CD ist es, das Reinheitsgebot® beständig weiter auszubauen und damit – Stück für Stück – immer ein bisschen nachhaltiger zu werden. Zu diesem Ausbau des Reinheitsgebots zählt insbesondere, dass wir neben dem bisherigen Fokus auf die Rezepturen (das „in“ der Verpackung) seit geraumer Zeit auch prüfen, wie wir die Verpackungen an sich verbessern können. CD arbeitet hier auf drei Ebenen: 

  • Vermeidung/Verringerung von Verpackung 
  • Verbesserung der Recyclingfähigkeit der Packungen 
  • Einsatz von Rezyklaten (wiederverwendete Kunststoffen) bzw. Glas/Pappe statt Plastik

Beispiele für den ersten Bereich (Vermeidung/Verringerung von Verpackung) sind oft Dinge, die man beim Kauf gar nicht merkt, weil bspw. Umverpackungen geändert werden, um den Transport auf Europaletten zu optimieren. Eine massive Einsparung von Verpackung erzielen wir mit unseren festen Produkten. Sie sind erheblich ergiebiger als flüssige Produkte und müssen dadurch nicht so oft nachgekauft werden. Außerdem sind sie in einer Pappschachtel verpackt, die sich zu 100% im Altpapier entsorgen lässt. 

Aktuelle Beispiele der zweiten Ebene (Recyclingfähigkeit) sind unsere Deo- Pump-Zerstäuber, die wir so konzipiert haben, dass sie zu 97% reyclingfähig sind. Auch die CD Duschen in der Flasche haben wir überarbeitet und können hier nun eine Recyclingfähigkeit von 98% ausweisen. Diese Reyclingfähigkeit umfasst sogar die Verschlusskappe, da die Flasche vom CD Duschgel und die Kappe aus dem gleichen Material (Mono-Materialverpackung) bestehen. 

Auch im Bereich drei (Einsatz von Rezyklaten bzw. Einsatz von Glas/Pappe statt Plastik) arbeiten wir bei CD an mehreren Themen. Beim Einsatz von Kunststoff-Rezyklaten sind wir noch in der Erprobungsphase, planen aber, noch im Jahr 2021 einen Teil unserer Deo-Kappen umstellen zu können.

Bei den Plastik-Alternativen Glas und Pappe sind wir schon sehr viel weiter. Bekanntlich sind alle CD Deo Roll-ons und Pumpzerstäuber immer schon in Glas (statt Plastik) verpackt, auch die Deo Creme wird in einem Glastiegel angeboten. Die festen Seifen von CD sind traditionell schon immer schlicht in Pappschachteln verpackt. Sie dienten auch als Vorbild für die neuen festen Produkte von CD (festes Duschgel und feste Haarpflege), die komplett auf Plastik verzichten und in Pappe verpackt daherkommen. 

So gut wie alle CD Produkte sind vegan. Es gibt lediglich drei Ausnahmen, nämlich unsere drei transparenten Handseifen Avocado, Aloe Vera und Große Freiheit, aber auch hier arbeiten wir daran, diese Produkte zukünftig auf eine vegane Formulierung umzustellen.  

Unsere veganen Produkte erkennt man am Reinheitsgebot®-Siegel auf der Verpackung. Es zeigt an, dass diese Produkte zu 100% frei von tierischen Inhaltsstoffen sind. 

Ob ein Produkt vegan ist, kann man leider nicht immer direkt an der Inhaltsstoffliste, der sogenannten INCI, erkennen. Es gibt Rohstoffe, die sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein können (z.B. Hyaluronsäure), die aber in der INCI denselben Namen tragen. Einige Rohstoffe lassen sich somit nicht direkt als „tierisch“ erkennen. Um dem Verbraucher eine klare Orientierung zu geben und bereits auf der Packungsvorderseite ersichtlich zu machen, dass ein Produkt vegan ist, hat CD seine Produkte bei der Vegan Society of England zertifizieren lassen. Damit dürfen wir die auch von anderen veganen Marken bekannte Veganblume auf unseren Verpackungen abdrucken. All diese Informationen und noch mehr gibt es hier: https://www.vegansociety.com/ 

Seit 2004 ist es in der EU verboten, Kosmetikprodukte an Tieren zu testen. Auch Rohstoffe dürfen seit Inkrafttreten der neuen Kosmetikverordnung Mitte 2013 nicht mehr in Tierversuchen getestet werden, wenn sie in der EU verkauft werden. Somit sind die heute in der EU erhältlichen Kosmetikprodukte generell „tierversuchsfrei“.

Was CD darüber hinaus tut, um Tiere zu schützen und warum auf jeder unserer Packungen dieses Zeichen steht erfährst du hier.

CD Körperpflege hat noch nie festes Mikroplastik eingesetzt. 
Aktuell enthält nur noch die CD Pflegelotion „Sanddorn“ flüssiges Mikroplastik, allerdings arbeiten wir mit Hochdruck an einer Neuformulierung. Die Anpassung der Formulierung ist komplex, da wir natürlich alle guten Eigenschaften unserer Pflegelotion wie z.B. Hautgefühl, Textur und Stabilität beibehalten möchten. 

Ansonsten sind alle CD Produkte gemäß der gängigen Definitionen bereits heute auch komplett frei von flüssigem Mikroplastik. Da wir aber unsere eigene Definition von flüssigem Mikroplastik noch strenger auslegen und zusätzlich den Stoff Carbomer nicht mehr einsetzen wollen, gibt es aktuell noch zwei weitere Produkte bei CD, die Carbomer (Polyacrylsäure) enthalten und zukünftig überarbeitet werden: CD Feuchtigkeitslotion und CD Feuchtigkeitscreme. 
Alle anderen Produkte sind mikroplastikfrei: Sie enthalten weder festes noch flüssiges Mikroplastik. 

Nachdem Mikroplastik für Verbraucher oft schwer zu identifizieren ist, sind bereits alle mikroplastikfreien Artikel mit dem „Rezeptur ohne Mikroplastik“-Siegel gekennzeichnet. Das gibt unseren Kunden eine schnellere und sichere Orientierung, dass weder festes noch flüssiges Mikroplastik enthalten ist. 

Mehr zum Thema Mikroplastik und die Haltung von CD unter https://cd-koerperpflege.de/das-reine-leben/mikroplastik/ 

Um den Bereich Nachhaltigkeit auch zusätzlich zu Inhaltsstoffen und Verpackung weiter voranzutreiben, haben wir von CD die Initiative “Das reine Leben“ gegründet. Hier möchten wir gemeinsam mit unseren Partnern Denkanstöße liefern, die uns als Marke, über unsere Produkte hinaus, bewegen. Dabei greifen wir Bereiche auf, die sicherlich auch dich ganz persönlich hin und wieder beschäftigen. 

Gemeinsam mit unserem Partner  UN Women Nationales Komitee Deutschland e. V.  setzen wir uns für die Stärkung von Frauen weltweit ein.  

Unsere „Helden“ sind Menschen, die ihrer Überzeugung folgen. Es sind Beispiele, die Mut machen, auf seine Leidenschaften zu hören und dadurch die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Ein Projekt, das CD begleitet, zeigt Günther Bonin, welcher gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein One Earth – One Ocean, dem Müll in den Meeren den Kampf ansagt. 

Mehr Informationen zu unserer CD Markeninitiative und aktuellen Nachhaltigkeitsprojekten findest du hier.

Und schließlich setzt sich CD bereits seit 2011 dafür ein, wann immer möglich auf Tierversuche zu verzichten. Aus diesem Grund unterstützt CD aktiv die gemeinnützige SET (Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen)  (siehe Frage 4.). 

Um den Einsatz von Palmöl in Körperpflege-Produkten zu verstehen, wollen wir uns als erstes mit den Fragen „Was ist Palmöl?“ und „Warum steht es in Kritik?“ beschäftigen. Sollte das alles bereits bekannt sein, kommst du hier zur Antwort zu Palmöl in CD Produkten. 

Was ist Palmöl? 

Palmöl ist ein pflanzliches Öl, das aus den Früchten der Ölpalme gewonnen wird. In der Körperpflege und Kosmetik wird es wegen seiner vielen guten Eigenschaften eingesetzt, denn es ist pflegend und texturgebend. Häufig wird Palmöl jedoch nicht als Reinprodukt (pur) eingesetzt, sondern in Form von Derivaten, d.h. weiterverarbeiteten Rohstoffen, bei deren Herstellung Palmöl neben anderen Stoffen eine Rolle spielt. Diese sind bspw. Glycerin, Fettsäuren oder Fettalkohole, die aufgrund ihrer hautpflegenden oder schäumenden Eigenschaften verwendet werden, teilweise auch in der Naturkosmetik. 

Ist Palmöl nachhaltig? 

Weltweit steigt die Nachfrage an Palmöl wegen der wachsenden Weltbevölkerung und dem damit einhergehenden höheren Bedarf. Die gestiegene Nachfrage führt dazu, dass für Palmölplantagen teilweise tropische Wälder gerodet werden, was eine Bedrohung für die Artenvielfalt und das ökologische Gleichgewicht bedeutet. Dies ist auch der Grund, warum Palmöl in der Kritik steht. 

Könnte man nun ganz auf Palmöl verzichten?  

Grundsätzlich schon, allerdings wäre dies mit vielen Nachteilen verbunden, die aus Sicht von CD die Vorteile bei weitem überwiegen. Um die gleiche Menge Öl aus anderen Pflanzen (Raps, Kokos und Sonnenblumen) herzustellen, braucht es – verglichen mit Ölpalmen – eine deutlich größere Anbaufläche. Für die Ausbeute von einem Hektar Palmölfeldern bräuchte man 3 ha Rapsfelder, 4 ha Sonnenblumenfelder, knapp 5 ha Sojafelder oder 7 Hektar Kokospalmenfelder. Würden wir das Öl aus Palmkernen im großen Maßstab durch ein anderes Öl ersetzen, wäre demnach wenig gewonnen, denn die insgesamt benötigte Menge an Öl/Fett würde ungefähr gleich bleiben, auch wenn man auf Alternativen umsteigt. 

Anders ausgedrückt: Wenn alle auf Palmöl verzichteten und auf Alternativen umstiegen, dann würde dieser Alternativstoff ganz schnell vermehrt nachgefragt; es käme auch hier zu Monokulturen und Raubbau, und am Ende wäre das aktuelle Palmöl-Problem nur auf eine andere Rohstoffgruppe verlagert. Durch die größeren Anbauflächen für Alternativ-Öle würde sich das Problem nach Angaben des WWF sogar verschlimmern. 

Darüber hinaus sind diese möglichen Ersatzstoffe wesentlich hochpreisiger, was zu einer Verteuerung der Produkte führen würde. Ergiebigkeit im Vergleich zu anderen Ölen und der Preis sind also die beiden Hauptargumente, die für den Einsatz von Palmöl sprechen. 

Wo ist Palmöl überall drin? 

Es ist wichtig zu wissen, dass die Kosmetikindustrie nur einen geringen Teil des weltweiten Palmölverbrauchs verursacht, da meistens eben nur Palmöl-Derivate zum Einsatz kommen und daher der tatsächliche Verbrauch bei der Herstellung von Körperpflegemitteln recht überschaubar bleibt. Ein großer Teil des Palmöls fließt in die Nahrungsmittelindustrie, wo es häufig pur und damit in größeren Mengen eingesetzt wird. 

Gemäß der WWF-Studie „Auf der Ölspur“ verbraucht Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Palmöl pro Jahr. Die Bio-Energie mit 41%, gefolgt von der Lebensmittelindustrie (40%), führen den Verbrauch von Palmöl und Palmkernöl in Deutschland an. Hierzulande entfällt mit 17% ein vergleichsweise geringer Anteil des importierten Palmöls auf industriell hergestellte Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik, Chemieprodukte und Pharmazeutika. 

Und selbst in der Lebensmittelindustrie hat der Einsatz von Palmöl seine Berechtigung. Es müssen aber neben Palmöl auch andere Stoffe zum Einsatz kommen, damit es eine Vielzahl von Anbau-Methoden für unterschiedliche Stoffe in unterschiedlichen Regionen geben kann. So werden Monokulturen verhindert. Ein Total-Boykott von Palmöl ist daher aus unserer Sicht kontraproduktiv, da die Problematik dann nur auf andere Stoffgruppen verlagert würde. Es kommt auf den gesunden Mix an, und daher verwenden wir bei CD neben Palmöl-Derivaten zahlreiche Alternativen im Mix wie pflanzliches Glycerin, Sonnenblumenöl und Avocado-Öl. 

Ziel muss es außerdem sein, den nachhaltigen Anbau von Palmöl zu fördern, um negative Auswirkungen auf den Regenwald und sein Ökosystem zu verhindern. Aktuell ist jedoch zertifiziertes Palmöl noch nicht in ausreichender Menge auf dem Weltmarkt erhältlich, um den gesamten Bedarf zu decken. Besonders bei Derivaten, die aus Palmöl hergestellt werden, wird daher häufig das Verfahren der sog. Mass Balance angewendet. (Mehr Informationen dazu unter https://rspo.org/certification/supply-chains

 

Palmöl in CD Produkten 

Wir von CD arbeiten – gemeinsam mit unseren Lieferanten – daran, in unseren Produkten soweit wie möglich Rohstoffe in Mass Balance Qualität einzusetzen. In unseren Produkten setzen wir sowieso fast ausschließlich Palmöl-Derivate ein und so gut wie kein „pures“ Palmöl. Lediglich in unserer Festen Dusche Avocado ist als einziges CD Produkt reines Palmöl in sehr geringer Menge enthalten (0,009%), das durch den natürlichen Farbstoff Carotin in geringen Spuren ins Produkt gelangt. Aber wir arbeiten daran, auch diesen kleinen Rest noch zu ersetzen. 

Deodorants 

Deodorants gibt es in verschiedenen Applikationsformen wie zum Beispiel als Deo-SprayDeo-Roller, Deo-Pumpzerstäuber oder Deo-Sticks. Sie wirken meistens mit Alkohol – häufig in Kombination mit zusätzlichen antibakteriellen Stoffen – und Duftstoffen. Durch die antibakterielle Wirkung des natürlichen Alkohols wird das Wachstum schweißzersetzender Bakterien gebremst und so unangenehmer Körpergeruch verhindert. Deos bewirken also, dass der Schweiß keinen Geruch entwickelt. Die Schweißmenge selbst wird allerdings nicht reduziert, sodass Schweißflecken durchaus auftreten können. Neben der antibakteriellen Wirkung sorgen zugefügte Parfüms oder Duftstoffe dafür, dass eventuell doch auftretender Schweißgeruch effektiv überdeckt wird. Deos werden nach Bedarf aufgetragen, vorzugsweise nach dem Duschen, und haben in der Regel eine 24- oder 48-Stunden-Wirkung. 

Antitranspirants 

Antitranspirants gibt es ebenso in verschiedenen Applikationsformen wie etwa als Deo-Spray, Deo-Roller, Deo-Pumpzerstäuber oder Deo-Stick. Im Gegensatz zu Deos enthalten sie Aluminiumsalze (u.a. Aluminiumchlorhydrat ACH), welche die Schweißdrüsen verengen und somit die Schweißbildung im Achselbereich reduzieren. Wo erst kein Schweiß austritt, kann auch nicht so schnell Geruch entstehen.  Durch die schweißreduzierende Wirkung des Aluminiums verlieren die Bakterien ihren Nährboden. Das Aluminium lagert sich oberflächlich in den Schweißdrüsen ab und baut sich erst über einen gewissen Zeitraum wieder ab, weshalb es nicht unbedingt täglich erneuert werden muss. Es wird empfohlen, Antitranspirants am besten abends und nicht direkt nach der Achselrasur aufzutragen, um das Risiko einer Aufnahme von Aluminium über die Haut zu minimieren (siehe dazu Frage 8: Welche Haltung vertritt CD zum Thema Aluminium). 

Unterschiede zwischen Deo und Antitranspirant? 

Es gibt also einen funktionstechnischen Unterschied zwischen aluhaltigen Antitranspirantis (= schweißhemmend) und alufreien Deos (= geruchshemmend). Diese funktionstechnische Unterscheidung von Antitranspirants und Deos (ohne Aluminium) ist auch deshalb sinnvoll, weil die beiden Produkttypen unterschiedlich reagieren, wenn es um die Fleckenbildung auf Textilien geht: In der Regel ist es der Schweiß, der in Verbindung mit den Aluminiumsalzen, die in Antitranspirantsenthalten sind, reagiert und zu – meist gelben – Verfärbungen führt. Durch Zugabe von weiteren Zusatzstoffen wie z.B. Silikon versuchen die Hersteller von Antitranspirants, dieses Fleckenproblem zu reduzieren, komplett verhindern kann man es aber nicht. Das in Antitranspirants enthaltene Aluminium ist beim Sprühen oft als „weißes Pulver“ oder „weißer Streifen“ auf dunkler Kleidung sichtbar. Auf heller Kleidung wandelt sich das Aluminium dann teilweise nach der Reaktion mit Schweiß in gelbliche Rückstände um. Um die Flecken durch Aluminiumsalze aus Kleidung zu entfernen, kann ein natürliches Hausmittel helfen: Man nimmt dazu Entkalker wie z.B. Zitronensäure. Die betroffenen Kleidungsstücke werden über Nacht in einer Lösung aus Entkalker und Wasser (Dosierung: 1 Tüte Entkalker auf 5 Liter Wasser) eingeweicht und danach auf höchstmöglicher Temperatur gewaschen. Durch diese Behandlung lassen sich die Flecken in der Regel restlos entfernen. 

Echte Deos – wie die von CD – auf der anderen Seite enthalten erst gar kein Aluminium, daher tritt dieses Fleckenproblem gar nicht erst auf, weder auf dunkler noch heller Kleidung. 

Aluminium-Verbindungen in Körperpflegeprodukten wurden in den vergangenen Jahren immer wieder mit möglichen Gesundheitsrisiken wie einer erhöhten Brustkrebsgefahr oder Alzheimer in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund hat das SCCS (Scientific Committee on Consumer Safety der EU Kommission) eine umfangreiche Studie zur Aufnahme von Aluminium über die Haut durchgeführt, ebenso hat das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) Mitte 2020 eine Neubewertung der gesundheitlichen Risiken vorgenommen. Sowohl das SCCS also auch das BfR kommen in ihren neuesten Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Gebrauch von ACH-haltigen Antitranspirants nicht zu erwarten sind, da die Aufnahme von Aluminium über die Haut selbst bei regelmäßigem Gebrauch von aluhaltigen Deos zu gering ist. 

Bei der Risikobewertung von Aluminium ist es jedoch grundsätzlich wichtig, die Gesamtaufnahme von Aluminium durch den Körper zu betrachten. Daher empfehlen wir von CD, insbesondere nach der Rasur, wenn die Haut Mikroverletzungen aufweist, auf aluminiumhaltige Deos zu verzichten. Um dem Verbraucher bei der Produktwahl eine Orientierungshilfe zu geben, sind alle unsere Deos aluminiumfrei und entsprechend mit dem Hinweis „ohne Aluminiumsalze“ ausgezeichnet. Damit sind unsere CD Deos klar von den aluminiumhaltigen Antitranspirantis zu unterscheiden, da diese völlig anders wirken (siehe dazu Frage 8: Was ist der Unterschied zwischen einem Deo und einem Antitranspirant?) 

Antitranspirants mit Aluminium haben sicherlich ihre Berechtigung, wenn man besonders stark schwitzt oder länger unterwegs ist. Wir empfehlen dann eine Anwendung von Deos und Antitranspirants im Wechsel, sodass das Antitranspirant nicht täglich benutzt wird. Und noch eine wichtige Regel: kein Auftragen direkt nach der Rasur. Dies gilt sowohl für Antitranspirants, damit über Mikroverletzungen kein Aluminium in den Körper eindringt, als auch für Deos, denn der in Deos enthaltene Alkohol kann kurz nach der Rasur zu einem brennenden Gefühl führen. 

Die CD Flaschenpost

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