Häufige Fragen

Hier findest Du Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden.                                 

Seit über 60 Jahren steht CD für naturmilde Pflege und hautfreundliche Rezepturen, ganz im Sinne unseres Leitspruchs „An meine Haut lasse ich nur Wasser und CD“. Erfahre hier mehr zu unserem Reinheitsgebot®.

Ja, alle CD Produkte sind vollständig vegan, d.h. sie enthalten keinerlei Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs.

Unsere veganen Produkte erkennt man am Reinheitsgebot®-Siegel auf der Verpackung. Es zeigt an, dass diese Produkte zu 100% frei von tierischen Inhaltsstoffen sind. 

Ob ein Produkt vegan ist, kann man leider nicht immer direkt an der Inhaltsstoffliste, der sogenannten INCI, erkennen. Es gibt Rohstoffe, die sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein können (z.B. Hyaluronsäure), die aber in der INCI denselben Namen tragen. Einige Rohstoffe lassen sich somit nicht direkt als „tierisch“ erkennen. Um dem Verbraucher eine klare Orientierung zu geben und bereits auf der Packungsvorderseite ersichtlich zu machen, dass ein Produkt vegan ist, hat CD seine Produkte bei der Vegan Society of England zertifizieren lassen. Damit dürfen wir die auch von anderen veganen Marken bekannte Veganblume auf unseren Verpackungen abdrucken. All diese Informationen und noch mehr gibt es hier: https://www.vegansociety.com/ 

CD Produkte enthalten keinerlei Mikroplastik, weder festes noch flüssiges. Wir von CD legen die Definition von (flüssigem) Mikroplastik sogar besonders streng aus. Das bedeutet, dass wir auch Carbomer (Polyacrylsäure) nicht einsetzen.

Nachdem Mikroplastik für Verbraucher/innen oft schwer zu identifizieren ist, setzen wir das „Rezeptur ohne Mikroplastik“-Siegel auf auf unseren Verpackungen ein. Darüber hinaus macht das Reinheitsgebot® deutlich, dass Produkte mit diesem Siegel mikroplastikfrei sind.

Mehr zum Thema Mikroplastik und die Haltung von CD unter  https://cd-koerperpflege.de/blog/reines-leben/mikroplastik-alles-was-man-dazu-wissen-muss/

Um den Einsatz von Palmöl in Körperpflege-Produkten zu verstehen, wollen wir uns als erstes mit den Fragen „Was ist Palmöl?“ und „Warum steht es in Kritik?“ beschäftigen. Sollte das alles bereits bekannt sein, kommst du hier zur Antwort zu Palmöl in CD Produkten.

Was ist Palmöl?

Palmöl ist ein pflanzliches Öl, das aus den Früchten der Ölpalme gewonnen wird. In der Körperpflege und Kosmetik wird es wegen seiner vielen guten Eigenschaften eingesetzt, denn es ist pflegend und texturgebend. Häufig wird Palmöl jedoch nicht als Reinprodukt (pur) eingesetzt, sondern in Form von Derivaten, d.h. weiterverarbeiteten Rohstoffen, bei deren Herstellung Palmöl neben anderen Stoffen eine Rolle spielt. Diese sind bspw. Glycerin, Fettsäuren oder Fettalkohole, die aufgrund ihrer hautpflegenden oder schäumenden Eigenschaften verwendet werden, teilweise auch in der Naturkosmetik.

Ist Palmöl nachhaltig?

Weltweit steigt die Nachfrage an Palmöl wegen der wachsenden Weltbevölkerung und dem damit einhergehenden höheren Bedarf. Die gestiegene Nachfrage führt dazu, dass für Palmölplantagen teilweise tropische Wälder gerodet werden, was eine Bedrohung für die Artenvielfalt und das ökologische Gleichgewicht bedeutet. Dies ist auch der Grund, warum Palmöl in der Kritik steht.

Könnte man nun ganz auf Palmöl verzichten?

Grundsätzlich schon, allerdings wäre dies mit vielen Nachteilen verbunden, die aus Sicht von CD die Vorteile bei weitem überwiegen. Um die gleiche Menge Öl aus anderen Pflanzen (Raps, Kokos und Sonnenblumen) herzustellen, braucht es – verglichen mit Ölpalmen – eine deutlich größere Anbaufläche. Für die Ausbeute von einem Hektar Palmölfeldern bräuchte man 3 ha Rapsfelder, 4 ha Sonnenblumenfelder, knapp 5 ha Sojafelder oder 7 Hektar Kokospalmenfelder. Würden wir das Öl aus Palmkernen im großen Maßstab durch ein anderes Öl ersetzen, wäre demnach wenig gewonnen, denn die insgesamt benötigte Menge an Öl/Fett würde ungefähr gleich bleiben, auch wenn man auf Alternativen umsteigt.

Anders ausgedrückt: Wenn alle auf Palmöl verzichteten und auf Alternativen umstiegen, dann würde dieser Alternativstoff ganz schnell vermehrt nachgefragt; es käme auch hier zu Monokulturen und Raubbau, und am Ende wäre das aktuelle Palmöl-Problem nur auf eine andere Rohstoffgruppe verlagert. Durch die größeren Anbauflächen für Alternativ-Öle würde sich das Problem nach Angaben des WWF sogar verschlimmern.

Darüber hinaus sind diese möglichen Ersatzstoffe wesentlich hochpreisiger, was zu einer Verteuerung der Produkte führen würde. Ergiebigkeit im Vergleich zu anderen Ölen und der Preis sind also die beiden Hauptargumente, die für den Einsatz von Palmöl sprechen.

Wo ist Palmöl überall drin?

Es ist wichtig zu wissen, dass die Kosmetikindustrie nur einen geringen Teil des weltweiten Palmölverbrauchs verursacht, da meistens eben nur Palmöl-Derivate zum Einsatz kommen und daher der tatsächliche Verbrauch bei der Herstellung von Körperpflegemitteln recht überschaubar bleibt. Ein großer Teil des Palmöls fließt in die Nahrungsmittelindustrie, wo es häufig pur und damit in größeren Mengen eingesetzt wird.

Gemäß der WWF-Studie „Auf der Ölspur“ verbraucht Deutschland 1,8 Millionen Tonnen Palmöl pro Jahr. Die Bio-Energie mit 41%, gefolgt von der Lebensmittelindustrie (40%), führen den Verbrauch von Palmöl und Palmkernöl in Deutschland an. Hierzulande entfällt mit 17% ein vergleichsweise geringer Anteil des importierten Palmöls auf industriell hergestellte Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik, Chemieprodukte und Pharmazeutika.

Und selbst in der Lebensmittelindustrie hat der Einsatz von Palmöl seine Berechtigung. Es müssen aber neben Palmöl auch andere Stoffe zum Einsatz kommen, damit es eine Vielzahl von Anbau-Methoden für unterschiedliche Stoffe in unterschiedlichen Regionen geben kann. So werden Monokulturen verhindert. Ein Total-Boykott von Palmöl ist daher aus unserer Sicht kontraproduktiv, da die Problematik dann nur auf andere Stoffgruppen verlagert würde. Es kommt auf den gesunden Mix an, und daher verwenden wir bei CD neben Palmöl-Derivaten zahlreiche Alternativen im Mix wie pflanzliches Glycerin, Sonnenblumenöl und Avocado-Öl.

Ziel muss es außerdem sein, den nachhaltigen Anbau von Palmöl zu fördern, um negative Auswirkungen auf den Regenwald und sein Ökosystem zu verhindern. Aktuell ist jedoch zertifiziertes Palmöl noch nicht in ausreichender Menge auf dem Weltmarkt erhältlich, um den gesamten Bedarf zu decken. Besonders bei Derivaten, die aus Palmöl hergestellt werden, wird daher häufig das Verfahren der sog. Mass Balance angewendet. (Mehr Informationen dazu unter https://rspo.org/certification/supply-chains)

Palmöl in CD Produkten

Wir von CD arbeiten – gemeinsam mit unseren Lieferanten – daran, in unseren Produkten soweit wie möglich Rohstoffe in Mass Balance Qualität einzusetzen. In unseren Produkten setzen wir sowieso ausschließlich Palmöl-Derivate ein. Das bedeutet, dass CD kein einziges Produkt im Sortiment hat, dass „pures“ Palmöl enthält.

Deodorants 

Deodorants gibt es in verschiedenen Applikationsformen wie zum Beispiel als Deo-SprayDeo-Roller, Deo-Pumpzerstäuber oder Deo-Sticks. Sie wirken meistens mit Alkohol – häufig in Kombination mit zusätzlichen antibakteriellen Stoffen – und Duftstoffen. Durch die antibakterielle Wirkung des natürlichen Alkohols wird das Wachstum schweißzersetzender Bakterien gebremst und so unangenehmer Körpergeruch verhindert. Deos bewirken also, dass der Schweiß keinen Geruch entwickelt. Die Schweißmenge selbst wird allerdings nicht reduziert, sodass Schweißflecken durchaus auftreten können. Neben der antibakteriellen Wirkung sorgen zugefügte Parfüms oder Duftstoffe dafür, dass eventuell doch auftretender Schweißgeruch effektiv überdeckt wird. Deos werden nach Bedarf aufgetragen, vorzugsweise nach dem Duschen, und haben in der Regel eine 24- oder 48-Stunden-Wirkung. 

Antitranspirante 

Antitranspirante gibt es ebenso in verschiedenen Applikationsformen wie Spray, Roller, Zerstäuber oder Stick. Während ein Deo die Entstehung von Schweißgeruch verhindert, sorgt ein Antitranspirant dafür, dass erst gar kein Schweiß entsteht. Das gelingt mit Aluminiumsalzen (u.a. Aluminiumchlorhydrat ACH). Diese hemmen den Schweiß, indem sie dafür sorgen, dass die Schweißdrüsengänge durch eine Art Gelpfropfen blockiert werden und so die Schweißmenge reduziert wird, die die Hautoberfläche erreicht. Da sich diese Vorgänge im Bereich der Oberhaut abspielen, werden diese Pfropfen im Zuge der Hauterneuerung fortwährend abgestoßen. Antitranspirante, die durch Aluminiumsalze den Schweißfluss hemmen, zeigen tatsächlich nachts eine besonders effektive Wirkung, denn im Schlaf sind die Schweißdrüsen weniger aktiv. Daher ist es eine gute Alternative, das Antitranspirant abends aufzutragen, damit es einziehen und seine Wirkung entfalten kann.

Aluminium-Verbindungen in Körperpflegeprodukten wurden in den vergangenen Jahren immer wieder mit möglichen Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund hat das SCCS (Scientific Committee on Consumer Safety der EU Kommission) eine umfangreiche Studie zur Aufnahme von Aluminium über die Haut durchgeführt, ebenso hat das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) Mitte 2020 eine Neubewertung der gesundheitlichen Risiken vorgenommen. Sowohl das SCCS also auch das BfR kommen in ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Gebrauch von ACH-haltigen Antitranspiranten nicht zu erwarten sind, da die Aufnahme von Aluminium über die Haut selbst bei regelmäßigem Gebrauch zu gering ist.